Dreimal: "ich habe Silber gewonnen"

18.06.2017 18:54 von R.Schröder

Fangen wir mal mit den Pechvögeln an, denn die Latte wollte bei der selbstgewählten Anfangshöhe nicht liegen blieben, sei es nun bei Nicolas Dietz (LAZ Zweibrücken) oder bei Meike Reimer (ABC Ludwigshafen).

Eigentlich gar nicht runterfallen wollte sie dann bei den anderen Teilnehmer aus der Pfalz. Dass es dann schließlich doch so kam, liegt in der Natur der Sache. Höhengleich mit der Siegerin wurde Justine Weiß (TB Oppau) Deutsche Vizemeisterin. Dazu floppte sie über 1,81 m und ließ auch Leonie Reuter aus Rheinzabern, die jetzt für Berlin startet und Bronze holte, hinter sich.

Lamin Krubally (ASV Landau) übersprang als 5. 5,10 m. Bis auf einen Zentimeter kam sein Vereinskamerad Oleg Zernikel an seine persönliche Bestleistung von 5,51 m aus dem Jahre 2015 heran. Auch dafür wurde der Landauer mit Silber belohnt. Die Norm hatte er schon in der Tasche und darf für die U23-Europameisterschaft in Bydgoszcz (Polen) planen.

Wie sie sagte, die U23-EM wird mein erster Einzelstart bei einer internationalen Meisterschaft, darum freue ich mich umso mehr, und ich habe Silber gewonnen, das waren Aussagen der Sprinterin Sina Mayer - siehe Archivbild ((c) Iris Hensel) - von der LAZ Zweibrücken zu ihren 100 m in 11,58 sek bei den Deutschen U23 Meisterschaften in Leverkusen.

Je nachdem wie man es sieht, kommt eigentlich noch ein Silber für einen Sprinter aus Pfalz hinzu. Gemeint ist damit Florian Lickteig, der über 110 m Hürden in 14,10 sek zeitgleich mit dem ersten Vizemeister wurde. Er startet inzwischen für Herzogenaurach, am Standort seines Arbeitgebers. Die letzten Schliff hatte er sich in der Pfalz geholt. Sehr erfolgreich auch der 2. Pfälzer im Finale. Felix Schulze (1.FC Kaiserslautern) wurde mit 14,70 sek 6.

Einzigste Werferin aus der Pfalz war Hanna Luxenburger (LAZ Zweibrücken), die ihren Hammer auf 48,21 m schleuderte und 6. wurde. Ihr Vereinskamerad Jonas Klein war über 200 m am Start. Mit seinen 22,10 sek war nach dem Vorlauf Schluss.

Abschließend bemühen wir die nackte Statistik: 9 Leichtathleten aus der Pfalz waren in Leverkusen am Start. 33 Prozent aller Athleten haben die Deutsche Vizemeisterschaft erreicht - das nenne ich eine sehr gute Quote.

das war die Vorschau

Leverkusen hat einen Namen in der Welt der Leichtathletik und genau dort werden die diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Junioren U23 ausgetragen. Aus der Pfalz fährt eine kleine Mannschaft in die Industriestadt am Rhein.

Sollten die Bedingungen äußerlich nicht gleich sein, wenn man aus Ludwigshafen kommt, quasi einen heimlichen Heimvorteil. Hoffen wir das mal. Für den Hochsprung hat Meike Reimer (ABC LU) mit 1,84 m gemeldet, die sie zu Pfingsten in Rehlingen gesprungen ist. Justine Weiß (TB Oppau) kommt als Süddeutsche U23-Meisterin und die 1,80 m werden dort bestimmt fallen.

Von der LAZ Zweibrücken haben 4 Athleten gemeldet. Hannah Luxenburger hat für den Hammerwurf gemeldet und Jonas Klein über 200 m. Glänzend gerüstet zeigte sich Sina Mayer für die 100 m, blieb die Uhr doch letzte Woche bei 11,25 sek stehen.

Stabhoch oder Hürden – Hürden. Über die 110 m Hürden hat Felix Schulze (1. FC Kaiserslautern) gemeldet. Erst letzte Woche wurde er über die Strecke Rheinland-Pfalz-Meister.

Abschließend natürlich der Stabhochsprung. Hier geht, er fehlte bei den 4 aus Zweibrücken noch, Nicolas Dietz an den Start, links im Bild. Glückt nach der guten Hallensaison nun der Übergang in die Freiluftsaison? Mit dabei Lamin Krubally (ASV Landau), rechts im Bild ((c) by Iris Hensel). Er bringt eine Meldehöhe von 5,20 m mit. 5,40 m waren es beim Himmelsstürmer-Cup von Zweibrücken. Geht es für Oleg Zernikel, auch Landau, weiter noch oben?

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Gadschiev, Kristina © Iris Hensel
Gadschiev, Kristina © Iris Hensel

 

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