59,00 m

12.03.2017 20:25 von R.Schröder

59,00 m, das ist genau die B-Norm der Nominierungsrichtlininen für die Speerwerferinnen für die WM in London. Aber von Anfang an, auf Gran Canaria, eine der spanischen Kanarischen Inseln, wurde in diesem Jahr der Europacup der Werfer ausgetragen. Das ist eine gute Chance, sein Training aus dem Winter zu bestätigen und mit einem guten Zeichen in die Freiluftsaison 2017 zu starten.

Samstags waren die Männer dran. Julian Weber (USC Mainz) überzeugte als einzigster Werfer mit der Weltjahresbestleitung und der WM-Norm. Der Rest folgte mit einem Abstand von ca. 7 m. Also bestehen auch für die deutschen Speerwerferinnen Chancen auf die WM-Norm. Aber es sollte nicht sein. Der 6. Versuch war der weiteste von Christin Hussong (LAZ Zweibrücken) und er landete genau auf 59 m. Nur die Siegerin kam als einzigste über 60 m. Die windigen Bedingungen nahe am Meer wollten nicht mehr zulassen. Hussong wurde mit Platz 3 beste deutsche Speerwerferin.

das war die Vorschau

Gran Canaria ist vor allem im Winter wegen des milden kanarischen Klimas beliebt. Wegen der also fast ganzjährig herrschenden Tagestemperaturen zwischen 18 und 26 Grad werden die Kanaren auch Inseln des ewigen Frühlings genannt. So steht es in wikipedia zu Gran Canaria. Ob das der Ansporn war, bleibt mal dahingestellt. Nach den Wintermonaten starten nun auch die Werfer in die Saison und haben hier die Chance, die Form zu überprüfen und/oder erste Highlights zu setzen.

Der DLV entsendet viel Prominenz auf die Kanareninsel, wenn am Wochenende dort der Europacup im Winterwurf ausgetragen wird. Mit dabei sind auch zwei "Hochkaräter" im Speerwurf der Frauen. Nominiert ist die Weltmeisterin Katarina Molitor und aus der Pfalz, die Deutsche Meisterin Christin Hussong (LAZ Zweibrücken).

Archivbild von Christin Hussong (Fotografin: Iris Hensel)

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Clemens, Daniel © Iris Hensel
Clemens, Daniel © Iris Hensel

 

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